Standpunkte

Stadtentwicklung

Unsere Stadt Winterthur hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Sie macht heute einen erfrischenden, jugendlichen und dynamischen Eindruck. Man wohnt und arbeitet gerne in Winterthur. Das muss so bleiben.

Unsere Stadt ist beliebt. Jährlich wächst sie um ca. 1'500 Einwohnende. Die wachsende Stadt weckt bei Bewohnerinnen und Bewohnern Ängste, die es ernst zu nehmen gilt. Unsere Aufgabe ist es, für ein qualitatives Wachstum zu sorgen. Die Infrastruktur muss mit dem Wachstum Schritt halten. Die Stadt soll nicht nach aussen, sondern im Innern wachsen. Je grösser die Stadt wird, desto wichtiger werden Quartiervereine und Quartierzentren.

Der Wohnungsmarkt muss vielfältig und ausgewogen sein. Neben sehr guten Wohnlagen braucht es auch günstigen Wohnraum auf Stadtgebiet. Dies kann über eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Wohnbau-Genossenschaften umgesetzt werden.

Wirtschaft

Die Veränderungen auf den Sulzer Arealen in der Stadtmitte und in Oberwinterthur ermöglichen einen grossen Zuwachs an Arbeitsplätzen. Unternehmen sollen in unserer Stadt bleiben bzw. neu hinzukommen. Wir müssen für sehr gute Rahmenbedingungen sorgen und einen vertrauensvollen Umgang pflegen.

Gesellschaft

Familien, Vereine und KMU-Betriebe sind die Hauptpfeiler unserer Gesellschaft. Je besser es ihnen geht, desto besser geht es unserer Stadt.

Der Pioniergeist in unserer Stadt ist überall spürbar. Die Kultur-, Garten- und Velostadt garantiert eine sehr hohe Lebensqualität, die es zwingend zu erhalten gilt.

Kultur

Wir haben zwar keinen See, aber eine ideenreiche und vielfältige Kunstszene, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Es gilt, diesen Kulturmix weiterhin zu pflegen und die Balance zwischen den grossen traditionellen Kulturinstituten und den einzelnen Kulturschaffenden zu wahren. Durch bessere Zusammenarbeit kann das Angebot noch verbessert werden.

Sicherheit

Den Titel der sichersten Grossstadt der Schweiz wollen wir behalten und diesbezüglich stetig noch besser werden. Man soll in unserer Stadt sicher sein und sich sicher fühlen. Unsere Blaulichtorganisationen müssen Dienstleistungen auf sehr hohem Niveau und teilweise unter sehr schwierigen Verhältnissen erbringen. Dazu brauchen sie genügend Personal und die Stadtpolizei ein neues, in Planung befindliches Polizeigebäude.

Energiewende

Wir sind Energiestadt mit Goldauszeichnung und streben die Energiewende an. Der Verein energie bewegt soll zu einem Leuchtturm der Stadt werden. Elektromobilität soll den städtischen Verkehr dominieren und auf jedes Dach gehört eine Solaranlage.

Mobilität

Wir wollen umweltfreundlich weiterkommen. Ein funktionierendes Verkehrssystem ist Grundvoraussetzung für eine blühende Wirtschaft und dient der besseren Nutzung des öffentlichen Verkehrs.

Aussenwirkung

Winterthur braucht ein Kongresszentrum. Der Name unserer Stadt muss in der Schweiz und im Ausland bekannt gemacht werden. So muss der Fokus vermehrt auf unsere Stadt fallen, sei es durch Veranstaltungen, durch hervorragende Leistungen oder innovative Ideen.

Finanzen

Die finanziellen Mittel sollen sorgsam eingesetzt werden. Eine weitsichtige Investitionsplanung, eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Integrierten Aufgaben- und Finanzplan (IAFP) und die Erhebung wichtiger Kennzahlen über alle städtischen Leistungen.

Bildung

Winterthur ist seit längerem eine Bildungsstadt, auf Hochschulebene ist die Institution ZHAW ein Begriff. Wir brauchen aber auch eine starke öffentliche Volksschule, die neben ihrer grossen Integrationskraft auch eine hohe Unterrichtsqualität bietet. Vermehrt sind aber wieder Inhalte statt Strukturen gefragt. Die Schule soll sich um ihr Kerngeschäft, den Unterricht, kümmern können.

Jugend

Junge Menschen brauchen Freiräume und sie brauchen Arbeit. Investitionen in die Jugend sind die beste Prävention.

Sport

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper. Ein genügendes Angebot an Sporthallen und –plätzen soll Voraussetzung für Höchstleistungen sein.

Alter

Wer ein Leben lang gearbeitet und sich in der Gesellschaft engagiert hat, soll seinen Lebensabend geniessen können. Gesundheitlich angeschlagene, schwache oder ältere Menschen brauchen ein gutes Pflegeangebot. Jeder Mensch soll so lange wie möglich zuhause wohnen können. Neue Wohnformen sollen das älter werden einfacher machen.

Kollegialität

Der Stadtrat muss ein gut funktionierendes Führungsteam sein, welches zusammen mit der Stadtverwaltung als Dienstleister für unsere Bevölkerung auftritt und die Stadt in eine sichere und nachhaltige Zukunft führt.